Analyse der Auswirkungen auf Frauen und Männer in den massgeblichen Studien des Bundes
Leistung
Evaluation
Auftraggeberin
Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG
Abschluss
September 2023 (Publikation Januar 2024)
Ausgangslage
Die im Jahr 2021 angenommene Motion 20.3588 «Verbesserung der Datenlage bezüglich Auswirkungen auf die Geschlechter» fordert, dass alle massgeblichen Statistiken und Studien des Bundes nach Geschlechtern aufgeschlüsselt beziehungsweise deren Auswirkungen auf die Geschlechter untersucht und dargestellt werden. In Umsetzung dieser Motion hat das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) eine Untersuchung bei PrivatePublicConsulting (PPC) in Auftrag gegeben, welche sich auf Studien der zentralen Bundesverwaltung fokussiert.
Zielsetzung
Mit der Untersuchung sollte erstens eine Typologie von Studien entwickelt werden, um zu entscheiden, in welchen Fällen das Geschlecht berücksichtigt werden sollte. Zweitens sollte die aktuelle Situation in der Bundesverwaltung aufgezeigt und drittens Empfehlungen für künftige Richtlinien und Hilfestellungen entwickelt werden.
Ergebnis
Die Ergebnisse zeigen, dass das Geschlecht oftmals in Studien berücksichtigt wird, wenn dies von Relevanz ist. Dennoch zeigen sich Lücken. Auch wenn Studien das Geschlecht berücksichtigen, tun sie dies teilweise nicht durchgängig oder weisen es nicht klar aus. Oft wird gar nicht transparent gemacht, inwiefern das Geschlecht in der Studie miteinbezogen wird. Auf Basis der Erkenntnisse wurde Empfehlungen formuliert für eine Richtlinie des Bundesrates sowie eine Hilfestellung zuhanden der Bundesämter. Die Hilfestellung ist auf der Website des EBG online abrufbar.